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++Stoppt das Hundefleisch Festival in China++

TIERSCHUTZ: BITTE TEILEN

++Stoppt das Hundefleisch Festival in China++

Bis zu 40 000 Tiere werden bei dieser Veranstaltung im südchinesischen Yulin geschlachtet.

Hunde werden in China bereits seit gut 2000 Jahren konsumiert. Aus westlicher Sicht gehört diese grausame Tradition abgeschafft. Es kommen daher immer wieder Gegner zu Protesten vor chinesischen Botschaften zusammen. In sozialen Netzwerken wurde zu einer Online-Petition aufgerufen und Unterschriften gegen das Festival gesammelt.

Leider vergeblich: Die Veranstaltung fand trotzdem statt. Die Chinesen feiern mit dieser Tradition die Sommersonnenwende. Das Hundefleisch wird mit Litschi zubereitet und der Verzehr soll Glück bringen. Glaubt man den chinesischen Behörden, so sterben in der Region Yulin jährlich mehr als 300 Menschen an Tollwut. Die Übertragung erfolgt durch infiziertes Hundefleisch, denn der Virus wird selbst durch Kochen oder intensives Braten nicht vollständig abgetötet.

Bei uns sind der Verzehr und die Einfuhr von Hundefleisch nach der Tierischen Lebensmittel-Hygieneverordnung zum Glück verboten.

Bei uns sind der Verzehr und die Einfuhr von Hundefleisch nach der Tierischen Lebensmittel-Hygieneverordnung zum Glück verboten.

In Thailand und China wird von einigen Gruppen regelmäßig Hundefleisch gegessen. Hunde gelten dort als besondere Delikatesse und das Geschäft läuft noch immer sehr gut, trotz vieler Verbote.

Tierschützer sind zu Recht außer sich, denn in vielen Teilen Asiens werden Hunde oft in Restaurants angeboten. Dabei werden die Vierbeiner unter grausamen Umständen in Tiertransporter geschmuggelt oder nicht selten auch von der Straße geklaut. Am Ziel angekommen wartet nach der Höllenfahrt (oft sind die Hunde ohne Wasser und ohne Futter eng zusammengepfercht) dann ein noch qualvollerer Tod auf sie. Um den Geschmack des Fleisches zu verbessern, sollen die Tiere vor ihrem Tod Adrenalin ausschütten. Deshalb werden sie auf bestialische Weise gequält, geschlagen und bei lebendigem Leib ihres Fells entledigt. Nicht selten schlagen die Wärter die Hunde vor den Augen der anderen auch einfach tot, um zu demonstrieren, wer die Macht hat. Die Märkte, auf denen die Hunde tot oder lebendig verkauft werden, gleichen oftmals einem blutüberströmten Schlachtfeld.

Dazu muss erwähnt werden: Eigentlich gilt Hundefleisch auch in Asien als gesellschaftliches Tabu und längst nicht jeder unterstützt diese Tradition. Aber viele halten sich nicht an das Verbot. Das Fleisch der Fellnasen wird von vielen Einheimischen sogar als Energiespender und Aphrodisiakum gesehen. Vor allem schwarze Hunde sind begehrt, da ihr Fleisch ganz besonders anregend wirken soll. Hundefleisch wird auf viele verschiedene Arten verarbeitet z.B. durch Grillen, Braten oder Kochen, muss aber immer stark gewürzt werden, um den starken Geruch zu überdecken.

Die Hochburgen des illegalen Hundehandels liegen in Tha Rae, Thailand und Zhanjiang, China. Hier gibt es einige Hundeschlachtereien, die pro Tag viele Tonnen Hundefleisch produzieren. Obwohl jeder weiß, was hinter den Mauern der Schlachtereien passiert, wurde das Thema bisher meist tot geschwiegen und Proteste zerschlagen. 

Gerade die Hundefleisch-Mafia in Thailand trägt einiges zu der verbreiteten Heimlichtuerei bei. So schaffte sie es, dass der frühere Gouverneur der Provinz auf verlorenem Posten stand und anschließend sogar versetzt wurde, als er sich aktiv gegen den Verzehr von Hundefleisch einsetzte. Fast 500 Hundeschlächter und sogar Priester protestierten und bekamen Recht. Eine Umfrage der dort ansässigen Universität ergab sogar, dass 79 Prozent der Bevölkerung am traditionellen Hundehandel festhalten wollen.

Trotzdem hat die Berichterstattung in den vergangenen Jahren zugenommen und so vergeht fast kein Monat, in dem keine Zeitung über die Hundetransporte berichtet. Die Fotos der gequälten Hunde rufen immer mehr Tierschützer auf die Barrikaden. Tierschutzorganisationen machen mobil und so besteht die Hoffnung, dass steter Tropfen hier den Stein höhlt. Vielleicht wären härtere Strafen eine gute Lösung. Bis jetzt ist der Handel zwar illegal, aber die Strafen viel zu gering.

 Aber die Tierschützer geben nicht auf und hoffen weiterhin, dass das grausige Geschäft der Hundehändler und der Fleischhandel bald ein Ende haben werden. In Thailand versuchen inzwischen über 20 Tierschutzorganisationen mit einer gemeinsamen Petition an das thailändische Parlament die Verabschiedung eines Tierschutzgesetztes zu bewirken. Denn ob man es glaubt oder nicht, Thailand ist noch immer eins der wenigen Länder, das kein Gesetz zum Schutz aller Tiere hat.

Bitte TEILT diesen Artikel und unterschreibt die Petition!

Bildmaterial: www.animalequality.de

   

Bitte unterstützt die Petition: Bitte stoppen Sie das Yulin Hundefleisch-Festival in GuangXi China