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Hunde rauchen passiv

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Hunde rauchen passiv

Rauchen kann tödlich sein, sowohl Raucher und Nichtraucher wissen das. Doch dieser Satz bezieht sich nicht nur auf die Personen, die an der Zigarette ziehen. Auch Tiere nehmen erheblichen Schaden, wenn ihr Besitzer in der Wohnung raucht, oftmals sogar noch viel größeren als der Raucher selbst. Warum es so wichtig ist, Fellnasen vor dem Passivrauchen zu schützen, erfahrt ihr hier.

Jeder kennt die schreckliche Bilder von schwarz gefärbten Raucherlungen, das ist eine von vielen möglichen Folgen des Rauchens. Was ist aber nun, wenn Tieren das gleiche auch widerfahren könnte? Genau das kann es, nämlich wenn das Herrchen exzessiv im Beisein des Haustieres in der Wohnung raucht. Besonders gefährdet sind Stubentiger, Tiere in Käfigen und Hunde mit wenig Auslauf. Sie sind gezwungen, ständig passiv mitzurauchen und haben kaum eine Möglichkeit dem Rauch zu entkommen.

Tiere sterben häufiger an Krebs als an Altersschwäche. Diese Tatsache sollte man sich einmal durch den Kopf gehen lassen. Rauchen erhöht ganz erheblich das Krebsrisiko, auch für passiv rauchende Tiere. Besser formuliert: Ganz besonders für passiv rauchende Tiere. Nur 15% des Rauches wird vom Raucher selbst inhaliert, der Rest bleibt im Raum hängen, wo unter anderem die Fellnase ihn einatmet. Tiere haben zusätzlich eine höhere Atemfrequenz als Menschen, sodass sie noch mehr Rauch und Nikotin einatmen. Untersuchungen der Lungen von passiv rauchenden Tieren haben ergeben, dass der Nikotingehalt bis zu 30 Mal höher sein kann als beim Raucher selbst.

Aufnahme von Giftstoffen

Und nicht zur die Aufnahme über die Atemluft, sondern auch über das Fell gelangen Giftstoffe in den Körper des Vierbeiners. Die krebs fördernden Rauchpartikel in der Luft setzen sich auch im Fell fest und werden zum Beispiel über das Ablecken der Pfoten direkt über das Maul aufgenommen. Und auch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel können schnell zu schweren Vergiftungen führen, wenn die ahnungslose Fellnase sie zwischen die Zähne bekommt.

Die häufigsten Krankheiten, die bei vierbeinigen Passivrauchern diagnostiziert werden, sind Nasen- und Nebenhöhlentumore und Lungenkrebs. Außerdem ist die Anfälligkeit für Bindehautentzündungen, Bronchitis und Schnupfen stark erhöht. Das Krankheitsbild ist meist fürchterlich; wenn ein Nasentumor anwächst, kann er sogar zum Gehirn oder in die Augenhöhlen durchbrechen.

In vielen Studien ist das erhöhte Krebsrisiko eindeutig erwiesen. Und es sind weiterführende Untersuchungen durchgeführt worden, die noch näher auf das Thema eingehen. 1998 untersuchte beispielsweise die Colorado State University Tiere in Raucherhaushalten. Sie kamen zu einem erschreckenden Ergebnis: An Nasen- oder Lungenkrebs erkrankte Tiere starben meist innerhalb eines Jahres. Langnasige Hunde (z.B. Schäferhunde und Retriever) erkrankten am häufigsten an Nasen- und Nasennebenhöhlenkrebs, bei kurz- bis mittellangen Nasen wurde häufiger Lungenkrebs diagnostiziert.
 

Bitte denkt an eure Fellnasen und schützt sie vor diesem Risiko! Denn jeder hat die Wahl, ob und wo er rauchen möchte, die Tiere hingegen sind dem hilflos ausgeliefert.
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