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Diskussion

Hundeerziehung extrem

Diskussion

Ist es richtig, dass jeder Hundebesitzer seinen Vierbeiner mit den Methoden erziehen kann, die er für richtig hält, solange keine Gewalt im Spiel ist?

Es hat sich eine Richtung in der Hundeerziehung heraus entwickelt, die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse beruft und die völlige Ablehnung von Gewalt propagiert. Hunde werden ausschließlich mit positiven Verstärkern (sprich Lob, Spiel, Futter etc.) erzogen. Zunächst klingt das auch schlüssig und ist für Halter durchaus reizvoll. Allerdings ist alle Theorie grau und die Praxis sieht anders aus; eine ausschließlich positive Erziehung kann nicht immer funktionieren. Findet der Hund etwas Besseres als die Belohnung und zeigt damit aus Sicht des Halters ein Fehlverhalten, erfährt er keine Konsequenz und eignet sich dieses Verhalten an. Dabei benötigt der Hund doch gerade eine eindeutige Linie, an der er sich orientieren kann. Mit der Begründung, dass sie jegliche Art von Gewalt ablehnen, behaupten viele Hundehalter, die „Fehl-Prägungen“ kämen von außerhalb und liegen außerhalb ihrer Kontrolle. Doch gerade die Halter spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es entsteht ein massiver Konflikt zwischen denjenigen, die nur positiv arbeiten und denen, die es nicht tun. Ist es richtig, dass jeder Hundebesitzer seinen Vierbeiner mit den Methoden erziehen kann, die er für richtig hält, solange keine echte Gewalt im Spiel ist?