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Kurkuma in der Forschung

Hanna Stephan - Tierärztin bei Terra Canis

Kurkuma in der Forschung

(Werbung) Seit vielen tausend Jahren wird die Kurkuma Pflanze in der Ayurveda Therapie als heilendes Gewürz und besondere Heilpflanze verehrt.

Der gelben Wunderknolle aus der indischen Lehre wird vieles nachgesagt: Sie soll den Krebs fern halten, Entzündungen lindern, Alzheimer aufhalten, Verdauungsbeschwerden lindern, den Cholesterinspiegel und Blutzucker im Gleichgewicht halten, Leberprobleme sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen lindern und den Magen-Darm-Trakt unterstützen. Grund genug, warum das Gewürz mit der charakteristischen Farbe und dem eigensinnigen Geschmack sich in den letzten 50 Jahren sowohl einen Platz in der europäischen Naturmedizin als auch in der medizinischen Forschung verdient hat.

Zentraler Bestandteil der Kurkuma Wirkung - und damit das Hauptaugenmerk der Wissenschaftler - ist der in der Goldknolle enthaltene Wirkstoff Curcumin. Diesem Stoff konnte bis heute eine entzündungshemmende, schmerzstillende und krebshemmende Wirkung nachgewiesen werden, weswegen Curcumin als einer der aktivsten und dynamischsten Verbindungen der Natur gilt und die Kurkuma-Pflanze einzigartig in ihrer Wirkungsweise macht.

Der Wirkstoff der Kurkuma

Bis heute haben sich über 3000 Studien mit der heilenden Wirkung des Kurkuma-Wirkstoffes „Curcumin“ in Bezug auf Krebszellen beschäftigt - mit beeindruckendem Ergebnis! Unabhängig von der Krebsart verhindert Kurkuma die Mutation vorbelasteter Zellen zu Krebszellen. Dies bedeutet, dass es vorbeugend einschreitet und äußerst effektiv den Ausbruch einer Krebserkrankung verhindern kann - denn ohne Mutation kein Tumor. Besteht bereits eine Krebserkrankung, so kann das Curcumin die Entstehung und Ausbreitung von Metastasen verhindern. Es stimuliert zudem das Immunsystem, um es gegen die Krebserkrankung zu wappnen.

Die krebshemmende Wirkung der goldenen Knolle konnte unter anderem in einer Studie der University of Texas unter der Leitung von Prof. Dr. Bharat B. Aggarwal nachgewiesen werden. Nach Beendigung der Forschung wurde von Seiten der amerikanischen Wissenschaftler zudem betont, dass Curcumin einen umfassenden Effekt auf nahezu jede Krebserkrankung habe. In Deutschland konnte an der Ludwig-Maximilian-Universität in München unter der Leitung von Frau Dr. Beatrice Bachmeier die Anti-Krebs-Wirkung von Kurkuma unter Beweis gestellt werden. Der „goldene Aktivstoff“ konnte innerhalb der hier angesetzten, wissenschaftlichen Testreihe bei Brustkrebspatientinnen das Ausschreiten von Metastasen in die Lunge effektiv verhindern.

Die überzeugenden und wiederholt bestätigten Ergebnisse in der Krebsforschung haben Kurkuma (verdient) zu einem festen Bestandteil in der Krebstherapie gemacht und dazu geführt, dass sowohl die deutsche als auch die österreichische und amerikanische Gesellschaft für Onkologie Kurkuma als zusätzliches Präparat für die Behandlung ausdrücklich empfehlen.

Curcumin - Anti-Krebs-Wirkungen kompakt

•  Effektiver Wegbereiter für eine verbesserte Wirkung von Chemotherapien
    (Ovarian Research, 2010)
•  entzündungshemmende, entgiftende und antioxidative Wirkungen
•  nachweislich wirksam gegen folgende Krebsarten:
    Dickdarmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs.
    Effekte bei weiteren Krebsarten höchst wahrscheinlich.
•  Anerkennung als naturheilkundliches Krebsheilmittel (Ärztekongress USA, 2005)
•  Positiver Effekt auf Haut, Haare und Nägel

Curcumin – ein universeller Aktivstoff für den ganzen Organismus

Magen-Darm-Trakt
Schlechte Futterverwertung, latente Übersäuerung, häufiges Erbrechen, intermittierende Durchfälle oder ein chronisch gereizter, hypersensibler Verdauungsapparat: Es gibt viele Ursachen und Gründe, die zu Verdauungsproblemen beim Vierbeiner führen, denn dass dem Hund „etwas auf den Magen schlägt“, trifft auch vermeintlich robuste Vierbeiner regelmäßiger als man denkt. Wenn der Hund in Stresssituationen oder im Alltag immer mal wieder mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, kann Kurkuma hier effektiv unterstützen. Die Wirkstoffe der indischen Heilpflanze, allen voran das Curcumin, stimulieren die Bildung von Magen- und Gallensaft, was die Verdauung fördert und anregt. Da die Gallensäfte vorrangig für die Fettverdauung verantwortlich sind, wird insbesondere diese erleichtert. Ein regelmäßiger Zusatz von Kurkuma im Futternapf ist deshalb gerade für magensensible Vierbeiner eine echte Wohltat!

Cholesterinspiegel

„Dickes Problem“ und leider bereits eine echte Volkskrankheit unter Hunden ist ein bestehendes, dauerhaftes Übergewicht, im Fachjargon Adipositas genannt. Gemeinsam mit dem Gewicht erhöht sich bei Adipositas auch der Gehalt von Cholesterin im Blut, was Stoffwechselstörungen und Folgeerkrankungen wie Gefäßverkalkungen oder Herzleiden nach sich ziehen kann ???? ein wahrer Teufelskreis. Neben den Extra-Kilos können auch Stress, zu viele Kohlehydrate oder zu viel Fett in der Nahrung, Medikamenteneinnahme oder ein Vitamin-C-Mangel den Cholesterinspiegel in die Höhe schnellen lassen. Innerhalb der Forschung konnte für Curcumin ein nachweislicher Effekt auf die Senkung von Cholesterin im Blut nachgewiesen werden, was sich in ernährungsphysiologischen Studien bei Tieren bestätigte. Damit ist Kurkuma ein potentes, natürliches sowie nebenwirkungsfreies Mittel für entgleiste Cholesterin-Patienten.

Antioxidans und Entzündungshemmer Zellschützer, Entzündungshemmer und Gelenkbeschützer:

Kurkuma hat auf nahezu alle entzündlichen Prozesse im Körper eine positive Wirkung, was ebenfalls in wissenschaftlichen Studien erfolgreich unter Beweis gestellt werden konnte. Beeindruckend war in diesem Zusammenhang besonders eine indische Forschung, in der Curcumin mit synthetischen Entzündungshemmern verglichen wurde. Die Studienergebnisse bestätigten im direkten Vergleich eine potentere Wirkung für das Curcumin, was Kurkuma zu einer wirkungsvollen Ergänzung bei jeglicher Form von Entzündungen macht. Ebenso eignet sie sich als Prophylaxe von Gelenkbeschwerden und bietet einen allgemein wirkungsvollen Zellschutz.

Diabetes Mellitus

Hunde, die an zu hohen Zuckerwerten im Blut leiden, sind in Tierarztpraxen keine exotische Ausnahme mehr. Mit steigendem (Über-)Gewicht, höherer Lebenserwartung, einer eventuell genetisch bedingten Vorbelastung sowie einer schlechten Ernährungsform ist die Ausprägung einer Diabetes Mellitus Erkrankung beim Vierbeiner immer häufiger zu diagnostizieren. Interessant ist, dass Kurkuma auch in diesem Bereich in Studien glänzen konnte: Seinem „Natur-Wunderstoff“ Curcumin konnte ein erwiesener Effekt auf die Senkung des Blutzuckerspiegels nachgewiesen werden.

Quellen:
Krebs in Deutschland 2009/2010. 9. Ausgabe. Robert Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (Hrsg.). Berlin 2013,
Verfügbar unter Flühler, D. (2015, Juli).
Cucuma - Wunderwaffe gegen Krebs.
Verfügbar unter Ravindran, J., Prasad, S. & Aggarwai, B. B. (2009, September). Curcumin and Cancer Cells: How Many Ways Can Curry Kill Tumor Cells Selectively?. The AAPS Journal, 11(3): 495–510, doi: 10.1208/s12248-009-9128-x


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