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Studien bestätigen: Kinder, die mit Hunden aufwachsen, sind gesünder

KIND & HUND

Studien bestätigen: Kinder, die mit Hunden aufwachsen, sind gesünder

Wir alle wussten es schon lange: Kinder mit Hunden leben gesünder als solche ohne Fellnase. Inzwischen gibt es zahlreiche Studien, die genau das bestätigen. Warum Hunde uns gesünder machen und wie genau Forscher das bewiesen haben, lest ihr hier.

»Hunde lösen Allergien aus und verteilen überall Bakterien.« Ein gerne eingeworfenes Argument von Eltern, die nie Tiere hatten. Dabei entgehen Kindern mit solchen Eltern so viele Erfahrungen und gesundheitsfördernde Aspekte. Dieses erste Argument haben Forscher des National Institute of Health mithilfe einer Langzeitstudie widerlegt.

Die sogenannte »Detroit Childhood Allergy Study« (Detroit Kindheits-Allergien Studie) lief folgendermaßen ab: Man hielt die Gesundheit und die Lebensumstände von Kindern aus den Geburtsjahrgängen 1987 bis 1989 fest (z.B. ob es Haustiere gegeben hat, die mehr als die Hälfte der Zeit im Haus verbrachte) und entnahm 565 Teilnehmern im Alter von 18 Jahren Blut. Diese Proben untersuchten die Wissenschaftler auf Antikörper gegen Hunde- und Katzenallergene. Ihre Analyse kam zu folgendem Ergebnis: Kinder, die mit Hunden oder Katzen im Haushalt leben, bekommen nicht häufiger Allergien als Kinder, die ohne Haustiere aufwachsen.

Tiere senken das Asthma-Risiko um 15%

Einen Schritt weiter ging ein internationales Team des Helmholtz Zentrums in Münchnen. Dieses führte einen 10-jährigen Test durch, bei dem die Eltern von insgesamt über 9000 Kindern einen detaillierten Fragebogen von Geburt bis zum sechsten Lebensjahr ihres Kindes ausfüllten. Jedem dritten Kind nahm man zusätzlich Blut ab und untersuchte es auf Antikörper und Allergene. Das Ergebnis war eindeutig: Das Risiko für Allergien der Kinder ist geringer, wenn die Familie mit einem Hund zusammenlebt.

Die Universität von Uppsala kam zu einem ganz ähnlichen Ergebnis und konnte sogar konkrete Zahlen zur Risikominderung liefern. In ihrer Studie wurden mehr als 1 Million schwedische Kinder, die mit einem Tier aufwachsen untersucht und diese Ergebnisse wurden mit nationalen Datenbanken abgeglichen. Die Wissenschaftler berücksichtigten Faktoren wie Asthma bei den Eltern, Lebensraum und Lebensweise der Kinder. Ihre Entdeckung: Kinder, die schon seit jungen Jahren mit einem Tier zusammen leben, haben ein 15% geringeres Risiko an Asthma zu erkranken.

Große Bakterienvielfalt baut Immunsystem auf

Tiere helfen also eher gegen Allergien als sie auszulösen. Wie kommt das? Die Zeit direkt nach der Geburt und das ersten Lebensjahr sind ganz besonders wichtig für die Ausprägung des Immunsystems eines Menschen. Zu Beginn ist das Immunsystem kaum vorhanden und der Körper daher sehr anfällig für Krankheiten. Erst durch den Kontakt mit der Umwelt werden Antikörper und Abwehrreaktionen entwickelt.

Anders als häufig angenommen sind Kinder also auf den Kontakt mit einer großen Bakterienvielfalt angewiesen, um ein funktionierendes Immunsystem zu entwickeln. Hunde und andere Haustiere bringen viele Bakterien und Keime in den Haushalt, die dort sonst nicht anzutreffen sind. Der ständige Kontakt mit dem Tier macht die Kinder so im späteren Leben weniger anfällig für Infektionen und Allergien. Die Hygiene darf natürlich trotzdem nicht vernachlässigt werden! Säubert regelmäßig Wohnung und auch Hund, sonst wird das Immunsystem mehr überfordert als trainiert.
 

Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt uns unten in den Kommentaren!

 



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