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BARF-Mythen

BARF-Mythen

Über BARF gibt es zahlreiche Gerüchte. – Wir klären auf, was wirklich dahinter steckt.

Mythos 1: Hühnerknochen sind gefährlich

Hühnerknochen sind im frischen Zustand für Hunde vollkommen unbedenklich. Alte oder gekochte Knochen werden hingegen hart und trocken und können splittern.

Mythos 2: Rohes Fleisch macht Hunde blutrünstig

Dieser Mythos stammt noch aus alten Zeiten und ist nicht wahr. Im Gegenteil hilft vielen Hunden die Umstellung auf BARF dabei, ihre Nervosität abzulegen und entspannter zu werden.

Mythos 3: Fleisch darf wegen Parasiten und Bakterien nie roh verzehrt werden.

Rohes Fleisch enthält keine Würmer oder Parasiten. Diese fängt sich ein Hund über Kothaufen von anderen Tieren, Insekten (z.B. Zecken) oder das Fell von Tieren ein, wenn er sie draußen fängt. Das EU-Recht schließt strenge Kontrollen ein; bei der Feststellung einer solchen Rechtswidrigkeit werden sofort Maßnahmen ergriffen.

Mythos 4: Jede Mahlzeit muss penibel berechnet werden

Mythos 4: Jede Mahlzeit muss penibel berechnet werden

Die Angst vieler Hundehalter ist, dass sie die Mengenverhältnisse von Nahrungsergänzungen, Fleisch und Gemüse auf den Gramm genau bestimmen müssen. Tatsächlich muss BARF aber nicht so streng gestaltet sein und nicht jede einzelne Mahlzeit muss in sich ausgewogen sein, solange das Gesamtverhältnis stimmt. Das heißt, eine Mahlzeit kann zum Beispiel auch mal weniger Fleisch beinhalten, dafür ist die Fleischmenge in einer anderen größer.

Die Portionierung der BARF-Mahlzeiten ist auch immer abhängig von den individuellen Bedürfnissen und Lebensumständen des Hundes. Gerade diese Freiheit und Abwechslung definiert BARF als artgerechte Ernährungsweise. Auch ein Wolf ist nicht darauf eingestellt, dass es jeden Tag das gleiche Futter gibt.

Mythos 5: Hunde, die BARF bekommen, sind nicht ausreichend versorgt

So wie wir unsere Nährstoffe auf natürliche Weise aus Fleisch, Obst, Gemüse und Co. ziehen, ist es auch für den Hund am gesündesten, sich aus natürlichen Zutaten zu ziehen, was er braucht. Viele Hundefutter werben mit einem Vitaminzusatz, damit es an nichts fehlt. Das bräuchten sie aber nicht, wenn auf natürliche Weise schon alles enthalten wäre.

Wenn man richtig barft, ist ein Hund also absolut nicht unterversorgt.

Mythos 6: Gebarfte Hunde haben schlechte Zähne

Im Gegenteil werden die Zähne der meisten Hunde, die auf BARF umgestellt werden, besser. Trockenfutter, von dem oftmals behauptet wird, es reinige die Zähne, bewirkt das Gegenteil von Zahnsäuberung. Es zerbröselt im Mund und bleibt an den Zähnen hängen. Wenn es dann zusätzlich einen hohen Getreideanteil hat, ist es noch schädlicher für die Zähne. Besser ist ein Knochen oder ein Stück Kopfhaut zum Kauen, an denen Zahnbelag abgerieben werden kann.