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Welche Komponenten hat eine vollwertige BARF-Mahlzeit?

Welche Komponenten hat eine vollwertige BARF-Mahlzeit?

Hier erfahrt ihr, welche Zutaten ihr für eure BARF-Menüs in welcher Menge benötigt.

Ein BARF-Ernährungsplan beinhaltet Fleisch, Innereien, Gemüse, Obst und Zusätze. Für die Zahnpflege und Mahlzeiten zwischendurch ist es außerdem sinnvoll, natürliche Leckerchen und Kausnacks zu füttern. Das Mengenverhältnis von Fleisch und Innereien zu pflanzlichen Komponenten beträgt etwa 80% : 20%. Der Fleischanteil sollte zwischen 70 und 90% liegen.
Je nach Körpergröße braucht ein Hund 100 bis 800 g BARF-Nahrung täglich, um optimal versorgt zu sein. Hunde bis 5 kg Körpergewicht sollten 100 bis 200 g am Tag fressen. Hunde zwischen 5 und 10 Kilo brauchen 200 bis 300 g. Ein Hund zwischen 10 und 20 kg sollte 300 bis 500 g bekommen. Schwere Hunde zwischen 20 und 30 kg fressen 500 bis 600 g. Die größten Hunde fressen in der Regel über 600 g bis zu 800 g. Sehr große Hunde benötigen eine tägliche Futtermenge, die über 800g hinausgeht. Die Mengen müssen aber immer an Aktivität und Stoffwechsel des Hundes angepasst werden.

Fleisch & Innereien

Die Fleisch-Komponente der Mahlzeiten solltet ihr von einem Händler beschaffen, dem ihr vertraut und dessen Fleisch hohe Qualität hat. Schließlich füttert ihr eurem Hund das Fleisch bei BARF roh. Das kann der Metzger in der Nähe sein oder ein bestimmter Hersteller. Es gibt auch Marken, die Fleisch in Dosen oder fertig abgepackt anbieten. Das erleichtert euch die Auswahl und Zubereitung.
Wechselt am besten zwischen wenigen Fleischsorten, am besten zwischen 2 oder 3. Der Geschmack von Fleisch wird eurem Hund nicht langweilig – schließlich ist das seine Ernährungsgrundlage–, aber etwas Abwechslung regt die Geschmacksnerven an.
Tipps zur Auswahl des Fleisches geben wir euch im nächsten Teil unserer BARF-Reihe.

Pflanzliche Bestandteile

Pflanzliche Bestandteile

Bei Gemüse, Obst, Wurzeln und Co. habt ihr fast die freie Wahl. Es gibt einige Zutaten, die sich nicht für Hunde eignen und andere nur bedingt. Eine genaue Auslistung der Gemüse- und Obstsorten, die Hunde nicht vertragen, geben wir euch in Teil 4 unserer BARF-Reihe.
Was bei der Fütterung von pflanzlichen Bestandteilen zählt, ist die Zubereitung. Hunde können Zellulose nicht gut verdauen. Pflanzliche Zellwände wie in Früchten und Gemüse bestehen aus Zellulose und müssen zerstört werden, bevor sie verdaut werden können. Das erreicht ihr, indem ihr das Gemüse oder Obst püriert oder in Flockenform füttert. Wichtig ist, dass es roh bleibt, da durch Kochen oder Andünsten wertvolle Enzyme und Vitamine zerstört werden. Nur in wenigen Fällen sollte das Gemüse gekocht werden z.B. können Kartoffeln und grüne Bohnen nicht roh gefüttert werden.

Nahrungsergänzungen

Nicht jeder Hund benötigt Zusätze zu seinen Mahlzeiten, das hängt ganz von seinen Lebensumständen ab. In bestimmten Situationen brauchen Hunde mehr Energie, Vitamine oder bestimmte Mineralstoffe. Welpen sollten zum Beispiel im Wachstum mehr Mineralstoffe und Vitamine bekommen. Laktierende Hündinnen brauchen hingegen das 3-fache an Energie.
Ergänzungen können sich sehr positiv auf die Gesundheit auswirken und auch gesunde Hunde unterstützen. Allerdings solltet ihr es mit Ergänzungen nicht übertreiben. Mehr zu Nahrungsergänzungen und ihrer Dosierung erfahrt ihr in Teil 5 unserer BARF-Serie.