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Der teuerste Hund der Welt: der Tibet-Mastiff

Hunde weltweit

Der teuerste Hund der Welt: der Tibet-Mastiff

In unserer neuen Serie »Hunde weltweit« berichten wir heute über den Tibet-Mastiff, der in manchen Ländern der Welt als teuerster Hund überhaupt gehandelt wird.

Der Tibet-Mastiff ist auch bekannt als Tibetdogge oder Do Khyi, was übersetzt soviel bedeutet wie »angebundener Hund«. Er ist vermutlich die älteste Hunderasse der Welt, also auch unmittelbarer Stammvater von sehr vielen heutigen Hunderassen. Er zeichnet sich durch ein sehr stark löwenartiges Aussehen aus, insbesondere sein Fellkragen erinnern sehr stark an einen Löwen. In zahlreichen Legenden heißt es, er trage Löwenblut in sich. Besonders charakteristisch für sein Äußeres ist sein extremes Format: er wird bis zu 90Kg schwer und bis zu 66cm groß. Er ist und war bis heute ein sehr guter Hirtenhund mit einem stark ausgeprägten Schutztrieb. Da die tibetische Kultur bis Mitte des 20. Jahrhunderts unberührt von sämtlichen asiatischen und westlichen Einflüssen war, hat sich diese Rasse ohne größere genetische Beeinflussungen vollständig erhalten.

Der Tibet-Mastiff wird zum Trend

Allgemein gelten Hunde in China als Statussymbol, wie bei uns ein Auto oder ein luxuriöses Haus. Der Do Khyi ist dort aufgrund seiner majestätischen Erscheinung ein besonders beliebtes Statussymbol, was seinen Preis in den letzten Jahren besonders in die Höhe trieb.

Der Hund als Statussymbol wird zur Ware

So kaufte ein junger Chinese auf einer Luxus-Haustiermesse in der Provinz Zheijang einen jungen Tibet-Mastiff für 1,4 Mio. Euro, was der höchste Preis für einen Hund war, der jemals gezahlt wurde. Vor rund vier Jahren wurde schon einmal eine Tibetdogge mit 1,1 Mio. Euro zum teuersten Hund der Welt erklärt. Besonders kurios ist, dass in einem chinesischen Zoo versucht wurde, einen Löwen durch eine Tibet-Dogge zu ersetzen. Der Betrug fiel aber auf, als der Hund anfing zu bellen.
Auch in Deutschland gibt es den Tibet-Mastiff. Im VDH werden jährlich 10-20 Do Khyi geworfen.

Von unserer Seite bleibt zu wünschen, dass die starke Nachfrage und die utopischen Preisgestaltungen nicht der seriösen Zucht schaden und auch nicht diese wunderschöne Rasse zu einem Statussymbol degradieren. Ein Hund ist ein treuer Begleiter und Teil der Familie, niemals aber ein Statussymbol!