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Tierquälerei nimmt immer größere Dimensionen an

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Tierquälerei nimmt immer größere Dimensionen an

Oft werden Haustiere angeschafft, ohne zu wissen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.

Besonders beliebt sind kleine, putzige Welpen. Denn damit ist einem die Aufmerksamkeit jeglicher Passanten gewiss und von überall vernimmt man euphorische Ahs und Ohs. Jeder möchte das kleine Wesen am liebsten anfassen, knuddeln und selbst mit nach Hause nehmen. Doch ist das niedliche Geschöpf den tierischen „Kinderschuhen“ entwachsen, wird schnell klar, dass ein Hund etwas mehr als nur Streicheleinheiten und oft schlechtes Futter benötigt. Er wird lästig und ist in den meisten Fällen uninteressant. Zudem macht ein Hund Arbeit und muss gepflegt werden. Neben den notwendigen, kleinen lebenserhaltenden Maßnahmen, wie regelmäßiges Füttern, braucht ein Hund ganz besonders viel Aufmerksamkeit, Beschäftigung, Auslauf und Fellpflege. Ein Hund ist ein vollwertiges Familienmitglied und sollte demnach auch als solches behandelt werden.

In letzter Zeit nehmen die Fälle von Tierquälerei durch Verwahrlosung auf drastische und erschreckende Weise zu. Die Dimensionen sind unfassbar und kaum nachzuvollziehen. Wie können Menschen anderen, unschuldigen Lebewesen so etwas antun?

Hier bei dognet haben wir erst kürzlich über die kleine Pippa berichtet, die ebenfalls in einem schrecklichen Zustand war. Mittlerweile hat sie ein tolles, neues Zuhause gefunden und erholt sich langsam von den Strapazen, die man ihr angetan hat.

Der neuste Fall von Tierquälerei, der uns ans sehr Herz geht, kommt aus England. Hier wurden am Mittwochmorgen neun völlig verwahrloste Hunde auf der Straße aufgelesen. Die Polizei konnte im ersten Moment nicht erkennen, dass es sich überhaupt um Hunde handelte. Ihr Fell glich einer verkrusteten Wolldecke aus Urin und Fäkalien, untere deren Last die Tiere zu ersticken drohten. Den Hunden war es nicht möglich zu stehen bzw. zu gehen. Ihr Zustand war mehr als erbärmlich, so die Augenzeugen. Selbst die Tierschützer, die von der Polizei alarmiert wurden und oft mit vernachlässigten Hunden konfrontiert sind, waren von diesem grausamen Anblick der Fellnasen schockiert.

Erst nach einer eingehenden Untersuchung konnte festgestellt werden, dass es sich um eine Pudel-Mischlingsfamilie handelt: Eine Mutter von ungefähr acht Jahren und acht Junge von ca. einem Jahr. Inzwischen sind die Neun behandelt worden und von ihrer Last befreit. Sie befinden sich in der Obhut der Tierschützer und in tierärztlicher Behandlung. Gegen die mutmaßlichen Täter wurde eine Fahndung eingeleitet, in der Hoffnung, die Verantwortlichen ausfindig zu machen und sie zu bestrafen.

Auch wenn es im ersten Moment schwer fällt, hier das Positive zu sehen, kann man sagen, dass die kleine Hundefamilie Glück im Unglück hatte und ihr Leiden jetzt endlich ein Ende hat. Sie haben eine zweite Chance erhalten und wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass ihr Leben ab jetzt ein glückliches wird!