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Hunderassen > Cane Corso Italiano

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Cane corso italiano

Der Corsohund ist ein direkter Nachfahre der römischen Molosser. In Italien war er damals überall anzutreffen, heute ist er allerdings nur noch in Apulien und den angrenzenden Provinzen Süditaliens vertreten. Der Name leitet sich von dem lateinischen Wort „cohors“ ab, was soviel bedeutet wie „Hüter, Verteidiger von Haus und Hof“.

»Verteidiger von Haus und Hof«

»Verteidiger von Haus und Hof«

Diese italienische Rasse zeichnet sich durch Ausgeglichenheit, Ruhe und Souveränität aus. Somit sind Corsos zuverlässige Wach- und Schutzhunde. Ihren Besitzern gegenüber sind sie freundlich, treu und verspielt. Fremde ignorieren sie eher, jedoch können sie schnell reagieren, wenn es erforderlich ist.

Rüden erzielen eine Schulterhöhe von 64 bis 68 cm, während Hündinnen 60 bis 64 cm groß werden. Dabei wiegen Erstere ausgewachsen 45 bis 50 kg und Letztere 40 bis 45 kg. Hunde dieser Rasse werden 10 bis 11 Jahre alt. Der Cane Corso hat ein kurzes, glänzendes und sehr dichtes Haarkleid mit dünner Unterwolle. Die meisten Exemplare haben eine dunkle Farbe, es gibt aber auch eine Vielzahl anderer Farben. Möglich sind Schwarz, Bleigrau, Schiefergrau, Hellgrau, helles Falbfarben und Gestromt (Streifen auf verschieden nuancierter falbfarbener oder grauer Grundfarbe). Bei falbfarbenen und gestromten Hunden zeigt sich eine schwarze oder graue Maske, die sich auf den Fang beschränkt und nicht über die Augenlinie reichen soll. Ein weißer Fleck an der Spitze der Pfoten, auf dem Nasenrücken oder der Brust ist zulässig.

FCI-Nummer 2  2.1 / 343

FCI-Nummer 2  2.1 / 343

Eine Haltung in einer kleinen Wohnung ist nicht ratsam, da seine Eigenschaften schnell zu Problemen führen könnten. Der Cane Corso gehört in die Hände eines erfahrenen, souveränen Besitzers, der verantwortungsbewusst mit ihm umgehen kann. Besonders wichtig ist eine frühe Sozialisierung. Trotz seines kräftigen Körperbaus ist er beweglich und sportlich. Man sollte beachten, dass dieser Hund in einigen Bundesländern sowie Kantonen der Schweiz als Listenhund aufgeführt ist und seine Haltung mit bestimmten Bedingungen verbunden ist.

Rassetypische Krankheiten sind Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie, Augenerkrankungen und Herzerkrankungen.