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Hunderassen > Cavalier King Charles Spaniel

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Cavalier King Charles Spaniel

Dieser Spaniel ist ein Hund für jede Persönlichkeit: egal, ob Sportler, Familie mit Kindern oder Senior. Kennzeichnend für ihn ist sein freundlicher und liebevoller Charakter.

Benannt nach einer königlichen Armee

Benannt nach einer königlichen Armee

Erstmals erwähnt wurde der Cavalier King Charles Spaniel im Jahre 1486 in der Literatur. Heute ist man sich sicher, dass die Rasse aus dem höfischen England in der Regierungszeit von Karl I. und Karl II. stammt. Durch die Einkreuzung des Japan Chin wurde sie kurznasiger. Der Rassestandard existiert seit 1945. Den Namenszusatz „Cavalier“ erhielten die Hunde von den königlichen Truppen Karl I. im englischen Bürgerkrieg, die man auch als „Cavaliers“ bezeichnete.

Rassetypisch sind ein langes, seidiges und glattes Fell, wobei eine leichte Wellung erlaubt ist. Es zeigt sich zudem eine üppige Befederung. Das Haar darf auf keinen Fall getrimmt werden. Im Rassestandard werden vier Farbschläge anerkannt: „Blenheim“ (perlweiße Grundfarbe mit lohfarbenen bis braunen Platten), „Tricolor“ (perlweiße Grundfarbe mit schwarzen Platten und lohfarbenen Abzeichen), „Ruby“ (einfarbig rotbraun) und „Black and Tan“ (tiefschwarz mit lohfarbenen Abzeichen).

Beide Geschlechter erreichen eine Widerristhöhe von etwa 30 bis 35 cm und wiegen dabei 5 bis 8 kg. Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich zwischen 9 und 14 Jahren.

FCI-Nummer 9.7 / 136

FCI-Nummer 9.7 / 136

Cavalier King Charles Spaniels sind liebevolle, unternehmenslustige und absolut furchtlose Hunde. Selbst Rüden vertragen sich mit Artgenossen und anderen Menschen und verhalten sich ihnen gegenüber stets freundlich. Daher eignen sie sich aber nicht für den Einsatz als Wachhund. Die Erziehung ist normalerweise nicht problematisch, aber wie bei allen anderen Rassen braucht man Geduld. An Hundesport haben Cavaliers sehr viel Spaß und Begleithundeprüfungen sollten sie leicht bestehen.

Allgemein gilt die Rasse als robust und wenig krankheitsanfällig. Das größere Problem sind Erbkrankheiten, die vermehrt auftreten, da die heutigen Cavaliers sich aus einer sehr kleinen Ursprungsgruppe entwickelt haben. Die genetische Variabilität ist somit gering. Die häufigsten Krankheiten umfassen Augenerkrankungen (eher selten), Herzkrankheiten (Mitralklappen-Insuffizienz), Gelenkerkrankungen (Patellaluxation, HD) und Syringomyelie (schwerwiegende anatomische Veränderung des Gehirns).