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Hunderassen > Dobermann

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Dobermann

Der schlanke, stromlinienförmige Dobermann wird gerne als Wachhund eingesetzt; er ist aber, wird er richtig ausgebildet, ein treuer und rücksichtsvoller Familienhund.

Der einzige Hund, der nach seinem Züchter benannt wurde

Der einzige Hund, der nach seinem Züchter benannt wurde

Den Namen verdankt der Dobermann dem deutschen Steuerinspektor Friedrich Louis Dobermann, der durch Kreuzungen verschiedener Rassen den ersten Dobermann züchtete. Sein ursprüngliches Ziel war es, den perfekten Wachhund zu züchten. Die einzelnen „Bestandteile“ dieser intelligenten Rasse sind nicht genau bekannt, aber man geht davon aus, dass es sich um einheimische Viehtreiberhunde wie Rottweiler, Pinscher, Manchester Terrier und eventuell sogar Greyhound gehandelt haben muss. Im ersten Weltkrieg dienten Dobermänner als Wach- und Patrouillenhunde an der Front. Heutzutage werden sie wegen ihrer Wachsamkeit auf der ganzen Welt als Polizeihunde eingesetzt.

Das kurze, harte und fest anliegende Fell ist glatt, die Unterwolle ist nicht statthaft. Die Farbe von Dobermännern ist schwarz, braun oder rehbraun mit rostroten Abzeichen über den Augen, an Fang, Hals, Brust, Läufen und unterhalb der Rute. Die Rute bildet die Fortsetzung der Wirbelsäule und wurde früher nach dem ersten oder zweiten Glied kupiert. Ähnlich verhält es sich mit seinen Ohren, auch diese wurden kupiert. Mittlerweile sind diese Eingriffe in den meisten europäischen Ländern verboten.

FCI-Nummer 2  1.1 / 143

FCI-Nummer 2  1.1 / 143

Der Dobermann ist eine der größeren Rassen und hat eine maximale Widerristhöhe von 68 bis 72 cm bei Rüden und 63 bis 68 cm bei Hündinnen. Dabei wiegen Rüden 40 bis 45 kg und die Hündinnen 32 bis 35 kg. Die zu erwartende Lebensspanne dieser Rasse beträgt 10 bis 12 Jahre.

Der Dobermann ist ein echter Wachhund und braucht daher eine feste, erfahrene Hand. Er ist selbstbewusst, treu und kinderfreundlich innerhalb der eigenen Familie, gegenüber Fremden ist er hingegen oft misstrauisch. Sein territoriales Denken ist sehr ausgeprägt und kann bei falscher Erziehung zu einem Problem werden. Jedoch sind Dobermännder intelligent, folgsam und aufmerksam.

Man sollte die Hunde früh mit Artgenossen bekannt machen, die in ihrer näheren Umgebung, also ihrem „Revier“, leben. Sie sind ausgesprochen lauffreudig und brauchen für gute Kondition viel Bewegung.