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Hunderassen > Hovawart

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Hovawart

Der Name dieser alten deutschen Gebrauchshunderasse bedeutet „Hofwächter“ und weist auf ihren früheren Gebrauch als Hofhund auf Bauernhöfen hin.

Hofwächter

Hofwächter

Man kreuzte einen wolfsstämmigen Hofhund mit Deutschen Schäferhunden, Leonbergern, Kuvasz und Neufundländern und erhielt so den Hovawart, der ab 1922/24 gezüchtet wurde. Der frühere Hofhund kommt heute als Gebrauchshund oder Diensthund bei der Polizei zum Einsatz.

Ein männlicher Hovawart wird 63 bis 70 cm groß, eine Hündin mit 58 bis 65 cm maximale Schulterhöhe etwas kleiner. Beide Geschlechter wiegen ausgewachsen 25 bis 40 kg. Das lange Haarkleid des Hovawart ist kräftig, anliegend und leicht gewellt. Es ist nur wenig Unterwolle vorhanden und nicht überall am Körper ist das Haar lang. Es existieren drei Farbschläge: Blond (mittelblond, zu den Läufen hin etwas heller), Schwarzmarken (tiefschwarzes glänzendes Fell mit mittelblonden Abzeichen) und Schwarz (tiefschwarzes und glänzendes Fell mit vereinzelten weißen Haaren oder einem Fleck auf der Brust).

FCI-Nummer 2  2.2 / 190

FCI-Nummer 2  2.2 / 190

Hovawarte sind ausgeglichene, ruhige und selbstbewusste Hunde mit mittelmäßigem Temperament. Sie sind wegen ihrer Wachsamkeit zuverlässige Wachhunde. Da sie zudem äußerst menschenbezogen sind, brauchen sie ständigen Kontakt zu ihren Besitzern. Obwohl sie durchaus gutmütig sind, zeichnen sie sich auch durch einen gewissen Eigensinn aus. Voraussetzung für die Haltung ist in jedem Fall ausreichend Beschäftigung und Auslauf, welche sie im Hundesport (z.B. als Rettungshund) oder auch als Reitbegleithund finden.

Hunde dieser Rasse erreichen ein Höchstalter von etwa 10 bis 12 Jahren, wobei Fälle von Hüftgelenksdysplasie auftreten.