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Hunderassen > Komondor

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Komondor

Komondore stammen aus den Grassteppen Asiens und sind vermutlich mit Nomaden nach Europa gelangt. In ihrer neuen Heimat Ungarn wurden sie als Hütehunde verwendet. Ihr einzigartiges Fell schützte sie dabei vor allem vor Wetterbedinungen und Bissverletzungen. In Deutschland war die Rasse bis in die 1920er-Jahre unbekannt.

Verantwortungsbewusster Schutzhund

Verantwortungsbewusster Schutzhund

Als typischer Herdenschutzhund ist der Komondor mutig, selbstständig und grundsätzlich allen Fremden gegenüber misstrauisch. Er hat einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb und nimmt seine Aufgabe, Familie und Hof zu schützen, sehr ernst. Die Erziehung gestaltet sich meist als schwer, da er sehr eigenständig ist. Es sind erfahrene Hundebesitzer vonnöten, um mit seinem Schutztrieb zurechtzukommen und ihn verantwortungsvoll zu halten. Eine Wohnung ohne Garten ist für ihn nicht geeignet; er hält sich gerne draußen auf und ist vor allem nachts aktiv.

Das markante Fell des Komondors zeichnet sich durch seine bandartigen Verfilzungen aus. Der ganze Körper ist mit langem Haar bedeckt, das oberflächlich derb ist (Deckhaar) und darunter fein (Unterwolle). Die Fellschichten verfilzen sich miteinander, sodass dicke Bänder entstehen. Dadurch haart der Hund nur sehr wenig. Das Fell ist einfarbig elfenbeinfarben.

FCI-Nummer 1.1 / 53

FCI-Nummer 1.1 / 53

Angehörige dieser Rasse sind sehr groß und zugleich schwer. Hündinnen sind mindestens 65 cm groß; Rüden mit mindestens 70 cm sogar noch größer. Ihr Gewicht liegt dabei zwischen 40 und 60 kg. Er wird etwa 10 bis 12 Jahre alt.