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Hunderassen > Landseer

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Landseer

Der Landseer ist ein naher Verwandter des Neufundländers, der von portugiesischen und baskischen Walfängern nach Neufundland mitgenommen wurde. Beim Adel war er als Familienhund sehr beliebt. Seinen Namen erhielt er durch den Maler Edwin Landseer, der in zahlreichen Bildern Heldentaten der Hunderasse darstellte.

Aufgeschlossener Familienhund

Aufgeschlossener Familienhund

Das lange Deckhaar des Landseers ist leicht gewellt und dicht, am Kopf ist es etwas kürzer. Es ist schlicht und fühlt sich weich an. Die Unterwolle ist ebenfalls dicht. Die Grundfarbe des Fellkleides ist Weiß, darauf zeigen sich zerrissene schwarze Platten in Rumpf- und Kruppennähe. Hals, Vorbrust, Bauch, Läufe und Rute müssen weiß sein, der Kopf hingegen schwarz.
Die Schulterhöhe darf schwanken, beträgt aber normalerweise zwischen 67 und 80 cm. Landseers können 50 bis 75 kg Gewicht aufweisen. Größe und Gewicht machen den Hund anfällig für Hüftgelenksdysplasie. Es kommt gelegentlich auch zu Knorpel- und Stoffwechselerkrankungen.

Landseers sind sehr menschenbezogen und aufgeschlossen. Ihre hohe Reizschwelle und gemütliche Art machen sie zu angenehmen Familien- und Begleithunden, jedoch kann man ihnen auch einen gewissen Eigensinn zuschreiben. Sie machen sich gerne nützlich und bewachen selbstständig das Haus, wobei sie Gäste des Hauses freundlich begrüßen, Fremden gegenüber aber reserviert sind. Ihr Jagdtrieb ist kaum noch vorhanden.

FCI-Nummer 2  2.2 / 226

FCI-Nummer 2  2.2 / 226

Man kann die Rasse vielseitig einsetzen; der Landseer eignet sich als Rettungs-, Therapie- oder Lawinensuchhund, kann aber ebenso als Familienhund gehalten werden. Ein Haus mit Garten ist für die Haltung ideal. Das Lebensalter beträgt entsprechend seiner Größe 9 bis 13 Jahre.