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Hunderassen > Leonberger

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leonberger

Sowohl bei Bauern als auch beim Adel war dieser Hund gefragt. Während der Weltkriege im 20. Jahrhundert starb er fast aus, konnte jedoch von engagierten Züchtern davor bewahrt werden.

Souverän

Souverän

Der Leonberger entstand aus mehreren Kreuzungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Zunächst kreuzte man eine Landseerhündin mit einem Bernhardiner und später Neufundländer und Berghunde aus den Pyrenäen.

Hunde dieser Rasse strahlen eine souveräne Gelassenheit aus und haben ein mittleres Temperament. Trotz ihrer Selbstsicherheit sind sie unterordnungsbereit. Ihre hohe Reizschwelle und Lernfähigkeit machen sie zu guten Familien- und Begleithunden. Sie können allerdings nur bedingt als Stadthunde gehalten werden, da sie zwar nicht lauffreudig sind, aber viel Platz benötigen. Wegen ihres ausgeprägten Revierverhaltens müssen sie schon früh an andere Hunde gewöhnt werden.

FCI-Nummer 2  2.2 / 145

FCI-Nummer 2  2.2 / 145

Ein Leonberger-Rüde erzielt eine beachtliche Größe von 72 bis 80 cm und wiegt dabei zwischen 50 und 70 kg. Hündinnen werden immerhin 65 bis 75 cm groß mit einem Gewicht von 45 bis 60 kg. Das Haarkleid der Rasse wird beschrieben als mittellang, weich und anliegend. Trotz guter Unterwolle sind die Körperformen noch erkennbar. Farblich gibt es Löwengelb, Rot und Sandbraun sowie alle Kombinationen aus diesen Farben. Auf dem Gesicht zeigt sich eine schwarze Maske und an einigen Stellen ist das Fell heller.

Die häufigsten Krankheiten der Rasse sind erblich bedingt; Hüftgelenksdysplasie und dilatative Kardiomyopathie (Beeinträchtigung der Herzmuskulatur) treten gelegentlich auf. Wie bei vielen großen Hunden ist das zu erwartende Alter niedrig. Ein Leonberger wird nur etwa 8 bis 9 Jahre alt.