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Hunderassen > Magyar Vizsla

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Magyar Vizsla

Die Vorfahren des Magyar Vizslas (auch „Kurzhaariger / Drahthaariger Ungarischer Vorstehhund“) kamen mit den wandernden ungarischen Stämmen in unsere Heimat. Hinweise auf die Existenz der Hunde gibt es schon aus dem 14. Jahrhundert.

Die Bedeutung des Ungarischen Vorstehhunds für die Jagd ist seit dem 18. Jahrhundert stetig gewachsen. Die zielgerichtete Zucht der kurzhaarigen Variante begann im Jahre 1920, die drahthaarigen Vizslas entstanden aus einer Kreuzung des Kurzhaarigen Vizslas mit dem Draathaarigen Deutschen Vorstehhund. in den 1930er-Jahren. Sie unterscheiden sich ausschließlich in der Beschaffenheit ihres Fells.

Das Haarkleid eines kurzhaarigen Hundes ist kurz und dicht. Es soll sich derb und hart anfühlen. Bei drahthaarigen Hunden muss das drahtige Fell anliegend, kräftig, dicht und glanzlos sein. Alle Hunde müssen einfarbig sein, dabei können alle Farbnuancen von Semmelgelb bis Dunkelgold vertreten sein. Die Ohren können etwas dunkler sein und ein kleiner weißer Brustfleck oder weiße Zehen sind erlaubt.

FCI-Nummer 7  1.1 / 57 (Kurzhaar) und 239 (Drahthaar)

FCI-Nummer 7  1.1 / 57 (Kurzhaar) und 239 (Drahthaar)

Beide Varianten des Magyar Vizslas erreichen eine Größe von 58 bis 64 cm (Rüden) bzw. 54 bis 60 cm (Hündinnen). Das Gewicht liegt bei 25 bis 35 kg. Sie leben 12 bis 15 Jahre und relativ robust. Rassetypische Krankheiten sind lediglich Hüftgelenksdysplasie, wie bei den meisten Rassen, und Augenkrankheiten.

Ungarische Vorstehhunde sind freundliche, anhängliche und selbstbewusste Hunde. Da sie sehr gelehrig sind, sind sie normalerweise leicht erziehbar. Ein enger Familienanschluss, also viel Menschenkontakt, ist sehr wichtig. Zu viel Strenge vertragen sie nicht. Diese Hunde eignen sich bestens als Jagdhelfer, da sie einen guten Spürsinn haben, gerne apportieren und Wasser lieben. Als Familienhunde können sie dank ihrer Anpassungsfähigkeit aber auch gehalten werden. In jedem Fall benötigen sie jagdliche Beschäftigung (z.B. Fährtenarbeit), damit sie nicht unterfordert sind.