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Hunderassen > Rhodesian Ridgeback

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Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist bisher die einzige anerkannte Rasse, die aus Südafrika stammt. Der zweite Teil seines Namens leitet sich vom sogenannten „Ridge“ (Haarkamm auf dem Rücken) ab, bei dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung verläuft.

Jägernatur

Jägernatur

Die Vorfahren der Rasse lebten früher am Kap beim Stamm der Khoi-Khoi in Südafrika. Europäische Siedler entdeckten Hunde mit auffälligem Rückenkamm, als sie das Kap erreichten. Man verwendete sie als Jagd- und Wachhunde. Die Rassen, die die Siedler einführten, wurden mit den einheimischen Hunden gemischt und man erhielt einen verlässlichen und wendigen Jagdhund mit dem Ridgeback als Markenzeichen.

Das Haarkleid sollte kurz, dicht, glatt und glänzend sein, aber nicht weich. Der „Ridge“ auf dem Rücken des Hundes ist ein Haarkamm, bei dem die Haare in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Die Widerristhöhe eines Rüden liegt zwischen 63 und 69 cm; die einer Hündin beträgt etwa 61 bis 66 cm. Das Gewicht liegt zwischen etwa 30 und 40 kg.

FCI-Nummer 1.1 / 88

FCI-Nummer 1.1 / 88

Der treue Ridgeback ist klug, sensibel und selbstbewusst. Er ist Fremden gegenüber zurückhaltend, aber zeigt dabei weder Aggressivität noch Scheu. Er ist eher gelassen und hat eine hohe Reizschwelle. Er sollte ihn früh an andere Haustiere gewöhnt werden. Man sollte berücksichtigen, dass der Hund ein Spät-Entwickler und ist geistig erst mit ca. 3 Jahren ausgewachsen. Der Halter muss also viel Geduld aufbringen und eine konsequente Erziehung durchziehen können. Er braucht zudem viel Auslauf und Beschäftigung, da er eine Jägernatur ist. In Deutschland steht er inzwischen nicht mehr auf der Rasseliste.

Die erblich bedingte Hautkrankheit Dermoid Sinus tritt teilweise bei den Ridgebacks auf. Dabei bildet sich eine Zyste im embrionalen Stadium, diese kann aber operativ behandelt werden. Hunde dieser Rasse werden 10 bis 12 Jahre alt.