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Hunderassen > Shar-Pei

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Shar-Pei

Der Name der Rasse lässt sich von seinem Fell herleiten: Shar-Pei bedeutet so viel wie „Hund mit sandiger Haut“. Ihr Vorkommen lässt sich bis in die Han Dynastie zurückverfolgen (ca. 220 v. Chr.).

Der Hund der kleinen Leute

Der Hund der kleinen Leute

Dieser Hund war anders als z.B. der Mops oder der Pekinese ein Gebrauchshund, den Kleinbauern als Hüte-, Jagd- und Wachhunde hielten. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in China alle Hunde mit so enormen Steuern belegt, dass der Shar-Pei fast verschwand. 1947 wurde die Zucht sogar verboten. Erst durch einen Hilferuf an amerikanische Hundezüchter konnte der Shar-Pei vor dem Aussterben bewahren.

Charakteristisch für die Rasse ist sehr kurzes, hartes Fell von borstiger Struktur ohne Unterwolle. Außer Weiß sind alle Farben erlaubt, solange der Hund einfarbig ist. Am häufigsten sind Schwarz, Grau, Braun, Rot, Rehbraun und Sandfarben. Eine dunklere Schattierung längs des Rückens, an den Ohren und an der Schnauze ist zulässig.

FCI-Nummer 2  2.1 / 309

FCI-Nummer 2  2.1 / 309

Der Shar-Pei ist temperamentvoll, aktiv und verspielt. Er ist auch Fremden gegenüber freundlich, kann aber zunächst noch zurückhaltend sein. Er ist seinem Besitzer zwar treu, aber nicht von ihm abhängig und kann eigensinnig sein. Man kann ihm einen gewissen Jagdtrieb nicht absprechen. Der Bewegungsdrang des Shar-Peis ist mäßig ausgeprägt, er liebt aber abwechslungsreiche Spaziergänge. Wegen seiner Feinfühligkeit sollte er im Haus gehalten werden. Für Hundesport eignet er sich eher weniger.

Shar-Peis sind mittelgroße Hunde (41 bis 51 cm) und wiegen 23 bis 29 kg (Rüden) bzw. 20 bis 25 kg (Hündinnen). Sie leben für gewöhnlich 10 bis 14 Jahre.

Hormonelle Störungen, Hauterkrankungen und Augenentzündungen sind Folgen von den übertriebenen Zuchtbemühungen, eine starke Faltenbildung zu erhalten. Da der Genpool relativ klein ist, werden Krankheiten gefördert.