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Hunderassen > Weimaraner

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Weimaraner

Nach Leistung und Wesen gezüchtet, hat diese Jagdhunderasse fast nichts von ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt. Ihr großer Hang zur Jagd macht ihre Haltung anspruchsvoll.

Leistung im Mittelpunkt

Leistung im Mittelpunkt

Es gibt viele Theorien über die Abstammung der Weimaraner. Mit Sicherheit lässt sich nur sagen, dass bereits Großherzog August von Sachsen-Weimar-Einach (gestorben 1828) die Rasse als Jagdgebrauchshund hielt. Die planmäßige Zucht begann im Jahre 1890 und achtet bis heute hauptsächlich auf Leistungsfähigkeit.

Weimaraner sind arbeitsfreudig, wachsam und wesensfest, aber nicht aggressiv. Ihre Arbeit (Vorstehen und Wasserarbeit) verrichten sie sehr zuverlässig. In jedem Fall ist eine sachkundige Erziehung notwendig, um den Jagdtrieb unter Kontrolle halten zu können. Es erfordert sehr viel Zeitaufwand, dem Bewegungs- und Beschäftigungsdrang des Hundes nachzukommen. Daher schätzt man die Rasse auch heute noch am meisten als Jagdbegleithunde.

Es gibt langhaarige und kurzhaarige Weimaraner. Das Haar eines kurzhaarigen ist länger als bei den meisten anderen vergleichbaren Hunderassen. Es ist glatt, kräftig und sehr dicht, normalerweise ohne Unterwolle. Langhaarige Exemplare zeichnen sich durch ihr weiches, langes Deckhaar (mit oder ohne Unterwolle) aus. An der Halsunterseite, der Vorsbrust und am Bauch ist es meist länger.

FCI-Nummer 7  1.1 / 99

FCI-Nummer 7  1.1 / 99

Die Grundfarbe ist Silber-, Reh- oder Mausgrau bzw. ein Übergang zwischen diesen Tönen. Weiße Abzeichen sind nur in geringem Maß an Brust und Zehen erlaubt. Manchmal gibt es einen leichten dunklen Aalstrich in der Rückenmitte. Brauner Brand gilt als schwerer Fehler.

Die Schulterhöhe von Rüden kann 59 bis 70 cm betragen, die Idealmasse liegen zwischen 62 und 67 cm. Hündinnen sind etwas kleiner mit Idealmaßen von 59 bis 63 cm. Das Gewicht eines männlichen Exemplars beträgt ca. 30 bis 40 kg, wobei weibliche Hunde im Durchschnitt 5 kg leichter sind. Für seine Größe hält sich der Weimaraner mit seinen 12 bis 14 Lebensjahren sehr gut.

Gelegentlich leidet die Rasse unter Hüftgelenksdysplasie und Epilepsie.