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Hunderassen > Wolfshund

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Wolfshund

Es gibt zwei Typen von Wolfshunden: solche, die tatsächlich aus einer Kreuzung mit Wölfen entstanden sind und solche, die den Titel wegen ihrer Verwendung, der Jagd auf Wölfe, erhalten haben. Hier wird der tschechoslowakische Wolfshund porträtiert, der dem ersten Typ angehört.

Wölfisch

Wölfisch

Im Jahre 1955 führte man Versuche durch, bei denen man die Kreuzung zwischen Deutschen Schäferhunden und Karpatenwölfen testete. Sowohl aus der Verpaarung Hündin x Wolf als auch aus Wölfin x Hund konnte man Nachkommen züchten, die alle Voraussetzungen für eine Weiterzucht besaßen. Nach dem Jahre 1965, als die Versuche beendet waren, arbeitete man einen detaillierten Plan für die Gründung einer neuen Rasse aus.

Der Tschechoslowakische Wolfshund besitzt ein angeborenes Misstrauen und eine gewisse Reserviertheit. Durch eine gute Sozialisierung kann man dies aber eindämmen. Eventuell verhält er sich zurückhaltend und schreckhaft. Der intelligente Hund besitzt einige Eigenschaften der Wölfe: er ist unterwürfig, sensibel, territorial und abhängig von seinem „Rudel“. Der Hundehalter sollte Erfahrung mit Hundeerziehung haben, da der Hund sehr schnell merkt, wenn sein Besitzer unsicher ist oder ihn ungerecht behandelt.

FCI-Nummer 1.1 / 332

FCI-Nummer 1.1 / 332

Die Rasse hat einen enormen Platz- und Bewegungsanspruch. Eine Wohnung eignet sich deshalb nicht. Für Anfänger eignet der Hund sich nicht. Meistens verwendet man ihn als Diensthund, doch da seine Ausbildung langwieriger ist als bei den meisten anderen Hunden, ist er nicht der Hund erster Wahl für diese Arbeit.

Wie auch seine Urprungsrassen ist dieser Wolfshund sehr groß. Rüden werden mindestens 65 cm groß und Hündinnen mit mindestens 60 cm nicht viel kleiner. Das Fell ist stockhaarig, rau, dicht und halblang mit viel Unterwolle. Bis auf die Phasen des Fellwechsel ist es sehr pflegeleicht. Das Winter- und Sommerhaar ist sehr unterschiedlich. Die Farben umfassen alle Farben des Wolfes in allen Schattierungen. Meist ist dies Gelbgrau bis Silbergrau mit der charakteristischen hellen Maske und heller Brust.

Die Rasse weist verschiedene Augenerkankungen auf, weshalb Zuchttiere jährlich vom Tierarzt untersucht werden sollten. Weitere rassetypischen Erkrankungen sind Hüftgelenks-/Ellenbogendysplasie und Epilepsie.